Aleluia! É Carnaval!

17 Feb

Alguns dias nada presta nessa Suíça. É o calor das lojas que incomoda em contraste com o frio das ruas, é o cabelo e as roupas impregnadas com o cheiro de comida dos restaurantes sem janela,  o conservadorismo de certas pessoas, uma mochila gigantesca de um adolescente que não está nem aí se a mochila dele está esmagando alguém no ônibus, é a senhora que esbarra em você com força mas é incapaz de um sorriso ou um pedido de desculpas…  entre tantas outras coisas. Nestes dias nada melhor que um choque de realidade. Para acordar e lembrar.  Por que quem mora em país rico se preocupa mesmo é com besteira e esquece da realidade.

Como hoje, suando debaixo do casaco dentro do ônibus. Cabelo fedendo do restaurante, mau humor  e entra a mulher no ônibus, sem pausa na conversa, orelha grudada no celular e voz aguda:

“ Quando você conseguir tirar Satanás de você, você vai ver como tudo vai mudar. Não que eu queirar te influenciar, cê entende, né? Mas tua vida vai mudar quando tirar Satanás. Você precisa sentir esse poder dentro de você, receber essa luz em você. Não é que eu queira te influenciar, de jeito nenhum. Quando você tirar Satanás, você vai ser recebida em misericórdia, tua vida se abre, você nem imagina a mudança que isso vai provocar em você. Não quero te influenciar não, só estou falando para tentar ajudar. Então eu te peço, deixe Satanás sair de você!”

Claro, o discurso todo foi em português brasileiro. Até esqueci meus problemas.

Halleluja! Es ist Fasnacht!

An einigen Tagen passt mir gar nichts in dieser Schweiz. Sei es die Hitze in den Läden, die im Kontrast steht zu der klirrenden Kälte draussen oder seien es die vom Geruch des Essens imprägnierten Haare und Kleider wegen den Restaurants, die nie auch nur ein einziges Fenster öffnen. Möge es vielleicht auch die konservative Haltung gewisser Leute sein, oder der riesige Rucksack eines Jugendlichen, der einem fast erdrückt im Bus, wobei dies der Träger nicht einmal bemerkt oder es ihm egal zu sein scheint. Oder die ältere Frau, die plötzlich im selben Bus gegen dich stösst, aber unfähig ist, dies durch ein Lächeln zu kompensieren, oder sich zu entschuldigen… dies sind nur einige von vielen möglichen Gründen. An solchen Tagen gibt es nichts besseres, als den schockartigen Fall zurück in die Realität. Dies, um aufzuwachen, um sich zu erinnern. Wer in ein reiches Land kommt, beginnt automatisch, sich über dumme Kleinigkeiten zu ärgern und verliert dabei leicht den Bezug zur Realität.

 Genauso ein Tag war heute. Eh schon schlecht gelaunt und mit nach Restaurantluft stinkenden Haaren sass ich in meinem warmen Wintermantel im Bus und fing langsam an zu schwitzen. Da stieg eine Frau in den Bus, das Handy am Ohr und laut schwatzend:

 “Wenn es dir gelingt, den Teufel in dir auszutreiben, dann wirst du sehen, wie sich alles ändert. Ich will dich nicht beeinflussen, das weisst du, oder? Aber dein Leben wird ein anderes sein, wenn du Satan ausgetrieben hast. Du musst die Kraft in dir spüren, dieses Licht empfangen. Ich will dich nicht beeinflussen, überhaupt nicht. Wenn du den Teufel ausgetrieben hast, wirst du Gnade erfahren, dein Leben wird sich öffnen, du kannst dir nicht vorstellen, welche Veränderung dies in dir bewirken wird. Ich will dich nicht beeinflussen, ich sage dies nur, um dir zu helfen. Nun gut, ich bitte dich, lass den Teufen weichen von dir!”

Klar, diese Diskussion erfolgte in brasilianischem Portugiesisch. Dabei vergass ich dann meine Probleme.

 

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